Legalität/Hausbetreuungsgesetz

Illegale, das heißt nicht ordnungsgemäß gemeldete Betreuungs- und Pflegekräfte, können Probleme mitbringen. Die zuständigen Behörden verstärken ihre Kontrollen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Im Ernstfall fallen empfindliche Strafen an – geben Sie der Schwarzarbeit keine Chance!

Mit 1. Juli 2007 traten das neue Hausbetreuungsgesetz und Änderungen der Gewerbeordnung in Kraft. Damit wird eine Rechtsgrundlage für die legale 24-h-Betreuung geschaffen.

§ 159 GewO Personenbetreuung

Alle PersonenbetreuerInnen haben den österreichischen Gewerbeschein nach dem Hausbetreuungsgesetz (HBeG) und der Gewerbeordnung 1994 angemeldet. Die PersonenbetreuerInnen sind daher in Österreich sozialversichert (Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung) und arbeiten auf Werkvertragsbasis.

Den Gewerbeschein für die PersonebetreuerInnen sowie auch alle Behördenwege (Anmeldung des Gewerbescheins, SVA, Finanzamt, WKO, Verwaltung etc.) erledigt die Agentur. Gewerbestandort ist die Adresse der Agentur.

Die PersonenbetreuerInnen werden im Haushalt der hilfsbedürftigen Person angemeldet (Nebenwohnsitz). Mit dieser Regelung wird legale und leistbare 24-h-Betreuung und Pflege daheim als eine der gesetzlichen Pflegemöglichkeiten im Pflegetätigkeitsbereich verankert. Detaillierte Erläuterungen und Informationen zum Thema der 24-h-Pflege und Betreuung finden Sie im Internet.